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Creative Together

Side by Side

Ein interkulturelles Projekt mit Tanz, Klang und Gesang für Menschen aus aller Welt im Alter von 14 bis 21 Jahren

Creative together – Side by Side

In einer Zeit, in der nicht immer nur die Sonne scheint,
werden wir von verschiedenen Welten zu einer vereint.

In einer Sprache, die alle verstehen,
werden wir unseren Weg gemeinsam gehen.
Friede, Freiheit und Freundschaft;
Leben in Gemeinschaft.
Zusammen können wir stark sein;
treten füreinander ein.“

Ein Rückblick

Musik und Tanz sind Sprachen, die Menschen über alle Grenzen hinaus verbindet. Diese Sprache wollten wir in unserem Projekt nutzen, um mit Jugendlichen, die aus fernen Ländern zu uns geflüchtet sind, in Kontakt zu kommen.

Mit allen gemeinsam – in Harmonie, mit Kreativität, Stimme, Tanz und Bewegung – Klänge neu entdecken, Grenzen überschreiten und Brücken schlagen zu ZUSAMMENKLÄNGEN. Das hatten wir uns für die Zeit vom 5. bis 8. Mai 2016 vorgenommen. Wir, das sind ein Orgateam von drei ehrenamtlichen MitarbeiterInnen, unsere damalige Bundesfreiwillige und ein Workshopteam unter der Gesamtleitung von Birgit Laux.

Einen wesentlichen Rahmen des Projektes stellten die verschiedenen Workshopangebote dar. Von einer Tänzerin und Choreographin wurde „Tanz“ angeboten. Mit viel Empathie und Kreativität gelang es ihr sehr schnell sich auf die Volkstänze der verschiedensten Länder einzulassen und von dem zeitgenössischen Tanz, den sie geplant hatte, ein wenig Abstand zu nehmen.

Ein weiteres Angebot war der Workshop „Klang“, der von einer damals noch 17jährigen Schülerin sehr professionell geleitet wurde. Mit Glasflaschen, Bambusröhren und PVC-Pipes, mit Mülltonnen u. v. m. wurde in den verschiedensten Rhythmen musiziert.

Den Workshop „Gesang“ leitete ein talentierte Pianist und Sänger, ein 17 Jahre alter Schüler. Mit sehr viel Fingerspitzengefühl wählte er Lieder in englischer Sprache aus, die nicht vieler Worte bedurften und somit für alle schnell erlernbar waren. Diese Einheiten waren von dem Leitsatz “Nichts verbindet Menschen so sehr wie ein gemeinsames Lied“ geprägt.

Umrahmt wurden die Workshops durch gruppendynamische und erlebnispädagogische Übungen, die dem jeweiligen Gruppenprozess angepasst wurden. War die Teilnehmer in den Workshops getrennt, so führten diese Übungen uns zu Beginn des Tages, nach der Mittagspause und am Abend doch immer wieder als Gruppe zusammen. Hierfür bietet die Jugendbildungsstätte einen Fundus an Materialien und Methoden, die teilweise im Außenbereich fest installiert sind oder aber an der Rezeption zur Ausleihe bereit liegen. Diese erlebnispädagogischen Materialien wurden vom Förderverein „Lebens(T)Räume“ Marienburg finanziert.

Die Freizeitgestaltung der Mittagspause und des Abends war sehr vielfältig. Von Nachhilfestunden in Deutsch zur Vorbereitung auf eine Prüfung im Rahmen eines Integrationskurses über Gesellschaftsspiele bis zum Erlernen syrischer, afghanischer, irakischer Tänze, Walzer, Discofox und Freestyle war alles vertreten.

Nach drei äußerst intensiven Tagen konnten wir die ersten Ergebnisse unseres Projektes präsentieren. Wir überlegten gemeinsam, was für unsere muslimischen Freunde im christlichen Kontext machbar ist und besuchten daraufhin den Sonntagsgottesdienst auf der Marienburg. Es waren sehr bewegende Momente – für uns alle, Aktive und auch Gottesdienstbesucher – die wir dort erfahren durften.

Am Sonntagnachmittag fand die Abschlussaufführung im Haus der Jugend in Wittlich statt.

Überrascht wurden wir hier von einem Lied, das eine Workshopleiterin mit Jugendlichen aus Deutschland, Syrien und Afghanistan mit folgendem Text am Abend vorher zu später Stunde geschrieben hatte. Dieses Lied bringt den Inhalt und das Ziel unseres Projekts so wunderbar zum Ausdruck, dass ich es auch an den Anfang dieses Artikels gestellt habe:

In einer Zeit, in der nicht immer nur die Sonne scheint,
werden wir von verschiedenen Welten zu einer vereint.

In einer Sprache, die alle verstehen,
werden wir unseren Weg gemeinsam gehen.
Friede, Freiheit und Freundschaft;
Leben in Gemeinschaft.
Zusammen können wir stark sein;
treten füreinander ein.“

Fazit: Das Format hat sich bewährt. Es ist uns gelungen, mit allen gemeinsam – in Harmonie, mit Kreativität, Stimme, Tanz und Bewegung Klänge neu zu entdecken, Grenzen zu erweitern und Brücken zu schlagen zu ZUSAMMENKLÄNGEN.